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Das Projekt
lake.lindt.one liefert Echtzeit-Temperaturen der Schweizer und französischen Seen. Die Daten werden in Echtzeit aktualisiert und interpoliert, um eine kontinuierliche Schätzung zu bieten.
Die Geschichte
Die Website wurde 2020 von Nicolas Lindt erstellt, aus dem Kanton Waadt und begeistertem Winterschwimmer im Genfersee. Ursprünglich für einen einzigen Strand (Lutry) entwickelt, wurde das Projekt schnell auf über 50 Strände an den Schweizer und französischen Ufern des Genfersees ausgeweitet, danach auf den Lac de Joux, den Murtensee und weitere Westschweizer Seen. QR-Plakate, die jeder ausdrucken und in seiner Gemeinde aufhängen kann, ermöglichen es Schwimmern, die Wassertemperatur direkt am Strand abzurufen. Es sind auch selbstklebende Sticker mit QR-Code erhältlich, die den Standort des Schwimmers nutzen, um den nächstgelegenen Strand anzuzeigen.
Wie funktioniert es?
Die angezeigten Temperaturen stammen aus den hydrodynamischen 3D-Simulationen von Alplakes, die den thermischen Zustand der Seen anhand meteorologischer Daten modellieren. Für einige Seen wie den Genfersee wurde eine IDW-Kalibrierungsschicht (Inverse Distance Weighting) hinzugefügt: Diese Methode gewichtet die Abweichungen zwischen dem Modell und den tatsächlichen Messungen nahegelegener Stationen, wobei nähere Stationen stärker gewichtet werden, um die lokale Genauigkeit und die Reaktionsfähigkeit des Modells bei schnellen Temperaturänderungen zu verbessern.
Datenquellen
Die Temperaturen stammen von Alplakes, einer Plattform der Eawag (Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz). Alplakes nutzt hydrodynamische 3D-Modelle (Delft3D-Flow, MITgcm) in Kombination mit meteorologischen Daten, um den thermischen Zustand von über 100 Alpenseen zu simulieren. Die Temperaturvorhersagen werden in verschiedenen Tiefen berechnet und regelmässig aktualisiert.